Scaffolding #1

Deva Schubert

13.02.–14.02.26

© Gabriela Valdespino

© Gabriela Valdespino

© Gabriela Valdespino

© Gabriela Valdespino

© Gabriela Valdespino

© Gabriela Valdespino

© Gabriela Valdespino

© Gabriela Valdespino

© Gabriela Valdespino

© Gabriela Valdespino

Mit SCAFFOLDING präsentiert das Künstler:innenhaus Bremen eine für das Haus neue Ausstellungsreihe mit Fokus auf Performance, die zwischen Ab- und Aufbau im leeren Galerieraum stattfindet.

Scaffolding #1
Deva Schubert
Glitch Choir

13.2. Einlass 18:30 Uhr, Beginn 19 Uhr
Dauer: 40 min (vocal version)
Eintritt frei

14.2. Einlass 18:30 Uhr, Beginn 19 Uhr
Dauer: 50 min (musical version mit Davide Luciani)
Eintritt frei

Ein Glitch bezeichnet eine Störung in der Übertragung einer (digitalen) Information, etwa ein verzerrtes Bild oder ein stockendes Video. Er erzeugt einen Bruch in der Wahrnehmung der Realität. Auch Trauer kann als Glitch betrachtet werden. Glitch Choir überträgt dieses Phänomen in den analogen Raum.
Im Zentrum der Performance steht die Neukomposition eines Klagelieds durch Glitching, absichtlich erzeugte Störungen. Historisch wurde öffentliche Trauerarbeit hauptsächlich von sogenannten »Klagefrauen« geleistet. Sie wurden beauftragt, öffentlich der Trauer um Verstorbene emotionalen Ausdruck zu verleihen. Damit waren vor allem Frauen berechtigt, aber auch verdammt, Privates ins Öffentliche zu glitchen. Zwei Performerinnen widmen sich dem kollektiven Körper der Trauer, indem sie einen Raum der intimen Mehrfachresonanz schaffen. Durch stimmliche Verzerrungen verwandelt sich Trauer in einen kollektiven Glitch. Was für ein Chor entsteht aus der Dissonanz der Frequenzen?

Kuratiert von Marie Oucherif.

Share Mit freundlicher Unterstützung von
betweenbridges-1 hollweg_stiftung_logo_cmyk.jpg sponsoring_logo_spk_linksbuendig_rgb